Wer sein Auto in Österreich privat statt an den Händler verkauft, erzielt oft 1.500 € bis 4.000 € mehr. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt der Verkauf sicher und rechtlich sauber.
Ein gepflegter erster Eindruck steigert den Verkaufspreis eines Gebrauchtwagens in Österreich im Schnitt um 10 bis 15 %. Eine gründliche Innen- und Außenreinigung sowie Fotos bei gutem Tageslicht zahlen sich sofort aus.
Noch wichtiger sind vollständige Fahrzeugpapiere: Käufer in Österreich fragen fast immer zuerst nach dem letzten §57a-Prüfgutachten („Pickerl-Bericht") und dem Serviceheft.
Vergleiche ähnliche Modelle (gleiches Baujahr, vergleichbarer Kilometerstand und Motorisierung) direkt am österreichischen Marktplatz. Plane einen realistischen Verhandlungsspielraum von rund 5 bis 8 % ein.
Auf Nimmdas kannst du dein Auto als Privatperson zu 100 % kostenlos mit bis zu 15 Fotos inserieren – auch per 60-Sekunden-Sprachinserat.
Begleite Interessenten bei der Probefahrt am besten selbst am Beifahrersitz und lass dir vorab den gültigen Führerschein zeigen.
Beim Verkauf von Privat an Privat in Österreich haftest du grundsätzlich nach dem ABGB für Gewährleistung – außer du schließt die Gewährleistung im schriftlichen Kaufvertrag ausdrücklich aus! Nutze dafür unbedingt einen schriftlichen Kfz-Kaufvertrag.
Am sichersten ist es, das Fahrzeug vor der endgültigen Übergabe bei einer österreichischen Zulassungsstelle abzumelden oder gemeinsam mit dem Käufer zur Zulassungsstelle zu gehen. Übergibst du ein noch angemeldetes Fahrzeug, halte im Kaufvertrag unbedingt das exakte Datum und die genaue Uhrzeit der Übergabe fest.
Nein, sofern du im schriftlichen Kfz-Kaufvertrag die Gewährleistung ausdrücklich ausschließt („Verkauf unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung"). Bekannte schwere Mängel oder Unfallschäden dürfen jedoch nicht arglistig verschwiegen werden.
Direkt auf Nimmdas unter /vorlagen/kaufvertrag-auto kannst du den österreichischen Kfz-Kaufvertrag kostenlos im Browser ausfüllen und als A4-PDF ausdrucken.